Ein Mountainbiker fährt durch einen Wald mit Herbstlaub, trägt Helm und Brille, Marke und Modell nicht erkennbar.

CUBE Two15

Cube Two15 2026: Volle Kontrolle für Bikepark und Downhill-Race

A bike designed for challenging terrain and extreme downhill adventures. If you want a bike that offers absolute top performance both in the race and in the bike park, then the CUBE TWO15 is your first choice.

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Cube TWO15 Pro 27.5 rawmetal´n´black 2026
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Cube TWO15 Race 27.5 cyclamen´n´black 2026
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Cube TWO15 HPC SLT carbon´n´flashgrey
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Mountainbiker springt im Wald mit einem CUBE TWO15 RACE 27.5
. Ideal für Abenteuer und Offroad-Enthusiasten.

Cube Two15: Downhill-Bike für Bikepark und Race

Das Cube Two15 ist ein spezialisiertes Downhill Bike für schnelle Abfahrten, Sprünge und technisch anspruchsvolle Strecken. Als Gravity-Spezialist für extreme Abfahrten und Worldcup-Einsätze bietet das Cube Two15 eine direkte Anknüpfung an die Rennsport-Historie von Cube. Sein Einsatzgebiet beginnt dort, wo ein klassisches Trailbike an Grenzen stößt. Doppelbrückengabel, flacher Lenkwinkel, langer Radstand und ein Fahrwerk mit 200 Millimetern Federweg zeigen klar, wofür dieses Bike gebaut wurde: kontrollierte Geschwindigkeit bergab.

Cube richtet die Modellfamilie an Bikepark-Fahrer und Racer. Die Schwerkraft übernimmt den Vortrieb, während Fahrwerk, Bremsen und Geometrie das Bike berechenbar halten sollen. Auf ruppigen Wurzelpassagen braucht es Traktion, bei Drops ausreichend Reserven und in schnellen Kurven eine stabile Front. Genau auf diese Anforderungen ist das Cube Downhill Bike abgestimmt.

Helles Cube TWO15 RACE 27.5
 mit robustem Rahmen, geeignet für Offroad-Abenteuer. Speziell für Geländefahrten optimiert.

Innerhalb der Two15-Baureihe gibt es unterschiedliche Konzepte. Die aktuellen HPA-Modelle Pro und Race setzen auf 27,5-Zoll-Laufräder und einen Aluminiumrahmen. Daneben finden sich Cube Two15 HPC Modelle mit Carbonhauptrahmen und 29-Zoll-Laufrädern, die je nach Modelljahr und Verfügbarkeit aus früheren Modellreihen stammen können. Vor dem Kauf lohnt deshalb ein genauer Blick auf Modelljahr, Rahmengröße und Ausstattung. Ein Two15 Pro aus dem Modelljahr 2026 unterscheidet sich bei den Komponenten deutlich von älteren Pro-Versionen.

Carbon oder Aluminium beim Cube Two15

Die Bezeichnungen HPC und HPA geben Auskunft über das Rahmenkonzept. HPC steht bei Cube für High Performance Composite und bezeichnet die Carbonvarianten. HPA bedeutet High Performance Aluminium. Beide Werkstoffe sind für hohe Belastungen ausgelegt, unterscheiden sich aber beim Gewicht, bei der Konstruktion und beim Preis.

MerkmalCube Two15 HPCCube Two15 HPA
RahmenmaterialCarbon-Monocoque-Hauptrahmen mit Aluminium-HinterbauHydrogeformter Aluminiumrahmen mit Carbon-Umlenkhebel
FertigungsverfahrenAdvanced Twin MoldAdvanced Hydroforming
Typische Laufradgröße29 Zoll27,5 Zoll
FahrcharakterLaufruhig, präzise und auf hohes Tempo ausgelegtAgil, direkt und gut für enge Bikepark-Linien geeignet
GewichtJe nach Modell und Ausstattung häufig leichterEtwas höheres Rahmengewicht, abhängig von der Ausstattung
KostenAufwendigere Konstruktion und meist höherer PreisGünstigerer Einstieg in die Two15-Baureihe
Geeignet fürRacer und Fahrer mit Fokus auf Laufruhe und geringes GewichtBikepark-Fahrer, Einsteiger und Nutzer mit Fokus auf Agilität

Was zeichnet den Cube Two15 HPC Rahmen aus?

Beim Cube Two15 HPC besteht der Hauptrahmen aus Carbon, während Cube beim Hinterbau Aluminium 6061 T6 verwendet. Das Carbon-Monocoque entsteht mit der Advanced Twin Mold Technologie. Dabei kontrolliert der Hersteller die Anordnung der Carbonfasern und die Wandstärken während der Fertigung. Material soll gezielt dort sitzen, wo hohe Kräfte auftreten. Bereiche mit geringerer Belastung können schlanker ausfallen.

Der technische Vorteil liegt nicht allein in einem niedrigeren Gewicht. Ein gut konstruierter Carbonrahmen lässt sich in bestimmten Zonen sehr steif auslegen. Das unterstützt eine präzise Linienwahl, wenn das Vorderrad bei hohem Tempo über Steinfelder geführt werden muss.

Ältere Cube Two15 HPC SLX Modelle lagen laut Hersteller beispielsweise bei etwa 16,7 Kilogramm. Das hochwertige HPC SLT des Modelljahres 2023 wurde mit 16,1 Kilogramm angegeben. Die konkreten Werte hängen von Laufrädern, Fahrwerk und Anbauteilen ab.

Carbon verlangt im Alltag einen bewussten Umgang. Nach einem harten Einschlag sollte der Rahmen auf sichtbare Schäden geprüft werden. Das gilt besonders für das Unterrohr, die Kettenstreben und die Bereiche rund um die Lagerpunkte. Rahmenschützer reduzieren Schäden durch Steinschlag, ersetzen aber keine regelmäßige Kontrolle.

Detailansicht eines TWO15
RACE 27.5 Rahmens aus Aluminium mit Dämpferaufnahme und sichtbaren Reifenprofil. Modell "HPA Aluminium".

Welche Vorteile hat der Cube Two15 HPA Rahmen?

Die aktuellen Two15 Pro und Race Modelle verwenden einen HPA-Ultralight-Rahmen. Cube formt die Aluminiumrohre durch Advanced Hydroforming. Flüssigkeit drückt das Rohr unter hohem Druck in eine vorgegebene Form. So lassen sich Querschnitt und Wandstärke auf die Belastung im jeweiligen Rahmenbereich abstimmen. Dreifach konifizierte Rohre sparen zusätzlich Material an weniger stark beanspruchten Stellen.

Der HPA-Rahmen ist auf häufige Bikepark-Einsätze ausgelegt. Aluminium lässt sich nach Stürzen vergleichsweise unkompliziert auf Dellen, Risse und Verformungen untersuchen. Das macht die HPA-Version für Fahrer interessant, die viele Parktage sammeln, ihr Bike im Shuttle transportieren oder erste Erfahrungen mit größeren Sprüngen machen. Ein Carbon-Umlenkhebel hilft dabei, das Gewicht im Bereich der Hinterbaukinematik zu reduzieren.

Detailaufnahme eines Cube TWO15
RACE 27.5 Rahmens aus Aluminium mit Dämpfer und Hinterradreifen, geeignet für Offroad-Touren.

Wenn du ein wendiges Bikepark Bike zu einem niedrigeren Einstiegspreis suchst, passt die HPA-Ausführung meist besser. Wenn geringes Gewicht, 29-Zoll-Laufräder und hohe Laufruhe im Vordergrund stehen, ist ein Cube Two15 HPC interessant. Da die HPC-Angebote häufig aus älteren Modelljahren stammen, sollten Ersatzteilversorgung und konkrete Spezifikation vor dem Kauf geprüft werden.

Fahrwerk und Kinematik des Cube Two15

Beim aktuellen Cube Two15 HPA arbeiten vorne 200 oder 203 Millimeter Federweg, abhängig von Gabel und Modell. Der Hinterbau stellt 200 Millimeter bereit. Das Cube Two15 Pro des Modelljahres 2026 nutzt eine RockShox Boxxer mit 200 Millimetern. Beim Race-Modell kommt eine Fox 40 Float mit 203 Millimetern zum Einsatz. Beide Varianten gehören damit klar in die Downhill-Kategorie.

Angaben von bis zu 215 Millimetern am Hinterbau beziehen sich auf ältere Generationen des Cube Two15. Frühere 27,5-Zoll-Rahmen wurden mit 215 Millimetern angeboten, während damalige 29-Zoll-Ausführungen 200 Millimeter nutzten. Bei den aktuellen Pro- und Race-Modellen des Modelljahres 2026 sind es hinten jeweils 200 Millimeter. Beim Vergleich verschiedener Angebote muss deshalb das Modelljahr berücksichtigt werden.

Wie arbeitet das ETC 4-Link System?

Der Hinterbau basiert auf einem Viergelenker, den Cube als ETC 4-Link bezeichnet. Mehrere Drehpunkte führen das Hinterrad beim Einfedern auf einer festgelegten Bahn. Die Abstimmung soll zu Beginn des Federwegs sensibel reagieren und im mittleren Bereich ausreichend Gegenhalt liefern. Gegen Ende steigt der Widerstand stärker an. Diese Progression reduziert das Risiko eines harten Durchschlags bei Drops oder Sprüngen.

Auf Wurzelteppichen und Bremswellen soll der Hinterbau schnell auf aufeinanderfolgende Schläge reagieren. Das Hinterrad kann dem Untergrund folgen, statt nach einem Treffer unkontrolliert abzuheben.

Mehr Bodenkontakt bedeutet mehr nutzbare Traktion beim Bremsen und in offenen Kurven. Bei größeren Einschlägen nutzt das Fahrwerk seinen Federweg, ohne sofort bis zum Endanschlag zu gehen.

Das passende Setup hängt von Fahrergewicht, Tempo und Strecke ab. Wenn du häufig springst oder stark in Anlieger drückst, brauchst du mehr Gegenhalt und eine passende Endprogression. Wenn du überwiegend auf natürlichen Strecken mit vielen kleinen Schlägen fährst, sollte das Fahrwerk sensibel ansprechen. Zu viel Druck oder eine zu harte Feder verringert die Traktion. Ein zu weiches Setup lässt das Bike tief im Federweg stehen und kann bei Landungen durchschlagen.

Was bewirkt die Winkelverstellung am Steuerrohr?

Über Lagerschalen im Steuerrohr lässt sich der Lenkwinkel bei den aktuellen HPA-Modellen zwischen 62,5 und 63 Grad einstellen. Die flachere Position vergrößert den Radstand leicht und bringt das Vorderrad weiter nach vorne. Das erhöht die Laufruhe bei hohem Tempo und auf steilen Abfahrten. Die steilere Position verkürzt den Radstand etwas und lässt sich auf engen, kurvenreichen Strecken leichter einlenken.

Wenn du schnelle Race-Linien, steile Sektionen und grobe Steinfelder fährst, bietet die flache Einstellung mehr Stabilität. Für enge Bikepark-Strecken mit vielen Richtungswechseln kann die steilere Position sinnvoll sein. Die Unterschiede betragen nur ein halbes Grad, sind bei einem Downhill-Bike aber spürbar. Nach einer Änderung sollten Lenkerposition, Fahrwerksbalance und Reifendruck erneut geprüft werden.

Infografik zu CUBE TWO15: Modelle RACE und PRO im Vergleich, für Downhill-Rennen. Details zu Rahmen, Federung und Gewicht.

Unterschiede zwischen Cube Two15 Pro und Race

Pro und Race verwenden im Modelljahr 2026 denselben HPA-Rahmen, 27,5-Zoll-Laufräder, einen SRAM GX DH Antrieb mit sieben Gängen und 200 Millimeter Federweg am Hinterbau. Die wesentlichen Unterschiede liegen im Fahrwerk, in den Bremsen, bei den Laufrädern und bei der Bereifung. Das Race-Modell kostet mehr, bietet dafür ein anderes Fahrwerkskonzept und höher eingestufte Laufradkomponenten.

Ältere Modellvergleiche nennen beim Two15 Pro häufig eine X-Fusion RV-1 Gabel und einen X-Fusion Dämpfer. Das trifft auf frühere Modelljahre zu, aber nicht auf das Pro des Modelljahres 2026. Dieses wird mit einer RockShox Boxxer DebonAir Plus und einem RockShox Vivid Luftdämpfer angeboten. Wer gebrauchte Räder oder Restbestände vergleicht, sollte sich daher nicht allein am Modellnamen orientieren.

KomponenteCube Two15 Pro 27.5 Modelljahr 2026Cube Two15 Race 27.5 Modelljahr 2026
RahmenHPA Ultralight Aluminium, Carbon-UmlenkhebelHPA Ultralight Aluminium, Carbon-Umlenkhebel
FedergabelRockShox Boxxer DebonAir Plus, Charger 3 RC, 200 mmFox 40 Float GRIP, 203 mm
DämpferRockShox Vivid LuftdämpferFox Float X2 Luftdämpfer
BremsenMagura MT Thirty mit vier KolbenMagura MT5 mit vier Kolben
Bremsscheiben203 mm vorne und hinten203 mm vorne und hinten
SchaltungSRAM GX DH, 7-fachSRAM GX DH, 7-fach
LaufräderNewmen Performance 30Newmen Beskar 30
ReifenSchwalbe Magic Mary und Big Betty in Bikepark-AusführungSchwalbe Magic Mary und Big Betty in Super-Gravity-Ausführung
Herstellerangabe zum Gewicht17,1 kg16,6 kg

Das Pro ist kein einfach ausgestattetes Freizeitmodell. Die Boxxer-Gabel, der Vivid-Dämpfer und die GX-DH-Schaltung bilden bereits ein vollwertiges Setup für regelmäßige Bikepark-Tage. Die hydraulische Endanschlagkontrolle des Dämpfers kann bei harten Landungen helfen, den letzten Teil des Federwegs kontrollierter zu nutzen. Die Magura MT Thirty arbeitet vorne und hinten mit vier Kolben und 203-Millimeter-Scheiben.

Das Race kombiniert eine Fox 40 Float GRIP mit dem Fox Float X2. Die Gabel bietet 203 Millimeter Federweg. Beim Dämpfer lassen sich unter anderem Low-Speed-Druckstufe und Zugstufe anpassen. Das gibt ambitionierten Fahrern mehr Spielraum, um das Fahrwerk auf Strecke und Fahrstil abzustimmen.

Die Magura MT5 verwendet ebenfalls vier Kolben und 203-Millimeter-Scheiben. Der Newmen Beskar Laufradsatz und die Super-Gravity-Reifen sind auf hohe Belastungen und besseren Pannenschutz ausgelegt.

Wenn du ein belastbares Downhill Bike für erste Renneinsätze und regelmäßige Parktage suchst, bietet das Pro die nötigen Reserven. Das Race lohnt sich, wenn du das Fahrwerk genauer abstimmen möchtest, ein geringeres Gesamtgewicht bevorzugst oder auf schnellen Naturstrecken mehr Wert auf Reifen mit verstärkter Karkasse legst. Der Aufpreis bezahlt vor allem die veränderte Ausstattung. Der Rahmen und die grundlegende Geometrie bleiben gleich.

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27,5 oder 29 Zoll beim Cube Two15

Die Laufradgröße beeinflusst, wie leicht das Bike Richtungswechsel umsetzt und wie ruhig es über Hindernisse rollt. Beim Cube Two15 ist die Entscheidung eng mit der Rahmenvariante verbunden. Die aktuellen HPA-Modelle Pro und Race fahren auf 27,5 Zoll. Die Cube Two15 HPC Modelle wurden als 29er angeboten. Ein frei wählbarer Wechsel zwischen beiden Größen ist innerhalb eines Rahmens nicht vorgesehen.

Vorteile von 27,5 Zoll

  • Das Bike lässt sich leichter in enge Kurven drücken und schneller von einer Linie auf die andere bewegen.
  • Kleinere Laufräder erleichtern aktive Manöver wie Abziehen, Umsetzen und Korrigieren in der Luft.
  • Auf kompakten Bikepark-Strecken wirkt das Handling direkt und verspielt.
  • Fahrer mit geringerer Körpergröße haben mehr Bewegungsfreiheit über dem Hinterrad.
  • Die Laufräder sind bei vergleichbarer Bauweise kompakt und auf seitliche Belastungen bei Landungen ausgelegt.

27,5 Zoll passen zu dir, wenn du Sprunglinien, enge Anlieger und Strecken mit vielen schnellen Richtungswechseln bevorzugst. Auch Einsteiger profitieren häufig vom leichteren Einlenken. Das Bike reagiert deutlich auf Gewichtsverlagerungen und lässt sich bei moderatem Tempo gut korrigieren.

Vorteile von 29 Zoll

  • Der größere Raddurchmesser rollt leichter über Wurzeln, Steinkanten und Bremswellen.
  • Bei hohem Tempo läuft das Bike ruhiger und hält die gewählte Linie besser.
  • Die längere Aufstandsfläche des Reifens kann die Traktion beim Bremsen und in offenen Kurven unterstützen.
  • Auf natürlichen Downhill-Strecken muss das Vorderrad an kleinen Hindernissen seltener aktiv entlastet werden.
  • Größere Fahrer erhalten eine Laufradgröße, die gut zu langen Rahmen und einer zentralen Position im Bike passt.

29 Zoll eignen sich für schnelle und grobe Strecken, auf denen Überrollverhalten wichtiger ist als maximale Wendigkeit. Das gilt besonders für Fahrer, die ihre Linie halten und Hindernisse mit Tempo überfahren möchten. Ein Cube Two15 HPC 29 braucht in engen Kurven mehr Nachdruck, bietet dafür mehr Ruhe, sobald die Strecke offen und schnell wird.

Für wen eignet sich das Cube Two15?

Das Cube Two15 ist für Fahrer gedacht, die überwiegend bergab fahren. Typische Einsatzorte sind Bikeparks, Downhill-Rennstrecken und Freeride-Linien mit Lift oder Shuttle. Für längere Touren, technische Uphills oder den täglichen Weg zur Arbeit ist es nicht ausgelegt. Die kurze Übersetzung, die niedrige Sattelposition und der flache Lenkwinkel wären dort klare Nachteile.

Als erstes eigenes Bikepark Bike ist das Two15 interessant, weil sein langer Radstand und das großzügige Fahrwerk viel Ruhe vermitteln. Kleine Fahrfehler verschwinden dadurch nicht, führen aber weniger schnell zu einem nervösen Fahrverhalten. Die 27,5-Zoll-HPA-Modelle lassen sich zugleich leichter einlenken als viele lange 29er-Racebikes. Das hilft auf Strecken, auf denen Einsteiger ihre Geschwindigkeit noch häufiger korrigieren.

Die Ausstattung ist für den vorgesehenen Einsatz ausgelegt. Vierkolbenbremsen mit großen Scheiben liefern die nötige Bremsleistung für lange Abfahrten. Die kurze Siebengang-Kassette hält die Abstufung im relevanten Geschwindigkeitsbereich eng. Kettenführung und robuster Kettenstrebenschutz verhindern, dass die Kette bei Schlägen leicht abspringt oder den Rahmen beschädigt.

Die Einsatzkategorie 5 kennzeichnet die aktuellen HPA-Modelle als Fahrräder für hohe Sprünge, grobes Gelände und Downhill-Nutzung.

Ein geeignetes Downhill-Bike ersetzt keine Schutzausrüstung. Fullface-Helm, Knieprotektoren, Handschuhe und eine zum Fahrniveau passende Oberkörperprotektion gehören zur Bikepark-Ausrüstung. Vor jedem Fahrtag sollten Bremsbeläge, Bremsscheiben, Reifen, Steckachsen und Lager geprüft werden. Bei einem Bike mit 200 Millimetern Federweg wirken hohe Kräfte auf Schraubverbindungen und Fahrwerkslager.

Wenn du hauptsächlich Trail-Touren mit eigenen Anstiegen fährst, passt ein Enduro besser. Wenn deine Fahrt mit Lift, Shuttle oder Startgatter beginnt und der Schwerpunkt klar auf der Abfahrt liegt, spielt das Cube Two15 seine Konstruktion aus. Zwischen Pro und Race entscheidet dann weniger das Erfahrungsniveau als der Anspruch an Fahrwerk, Reifen und Laufräder.

Häufige Fragen zum Cube Two15

Wie viel wiegt das Cube Two15? Pfeil runter

Das Gewicht hängt vom Modelljahr, Rahmenmaterial und Komponentenpaket ab. Für das Modelljahr 2026 gibt Cube das Two15 Pro 27.5 mit 17,1 Kilogramm und das Two15 Race 27.5 mit 16,6 Kilogramm an. Frühere HPC-Modelle mit Carbonhauptrahmen lagen je nach Ausstattung ebenfalls in diesem Bereich oder darunter. Das Two15 HPC SLX des Modelljahres 2023 wurde mit 16,7 Kilogramm angegeben, das höher ausgestattete HPC SLT mit 16,1 Kilogramm. Herstellerwerte können ohne Pedale angegeben sein. Anbauteile, Tubeless-Dichtmittel und Reifenwahl verändern das fahrfertige Gewicht.

Kann man mit dem Cube Two15 bergauf fahren? Pfeil runter

Kurze Verbindungsstücke und flache Forstwege sind möglich, längere Anstiege aber mühsam. Die Siebengang-DH-Kassette bietet keine leichten Berggänge. Der flache Lenkwinkel, die niedrige Sattelposition und die schwere Bereifung kosten zusätzlich Kraft. Auch eine versenkbare Sattelstütze gehört nicht zur serienmäßigen Ausstattung. Das Two15 ist deshalb kein Tourenbike. Wer regelmäßig aus eigener Kraft zum Trail fahren möchte, sollte ein Enduro oder Freeride-Bike mit breiter übersetztem Antrieb wählen.

Wie robust ist der Hinterbau bei Sprüngen? Pfeil runter

Der ETC-4-Link-Hinterbau ist für Downhill-Strecken, Drops und Bikepark-Sprünge konstruiert. Große Lager, ein kurzer Umlenkhebel und die progressive Kennlinie helfen dabei, hohe Lasten aufzunehmen. Die Progression erhöht den Widerstand zum Ende des Federwegs und reduziert Durchschläge. Auch ein stabiler Hinterbau braucht Pflege. Lager sollten auf Spiel geprüft, Schrauben mit dem vorgegebenen Drehmoment angezogen und der Rahmen nach harten Einschlägen kontrolliert werden. Die maximale Freigabe des Fahrrads gilt nur bei technisch einwandfreiem Zustand.

Warum eignet sich das Cube Two15 für Bikepark-Einsteiger? Pfeil runter

Das Bike bietet viel Federweg, einen flachen Lenkwinkel und einen langen Radstand. Diese Geometrie vermittelt auf steilen Abfahrten mehr Ruhe als ein kurzes Trailbike. Die HPA-Modelle mit 27,5-Zoll-Laufrädern bleiben dabei handlich genug für enge Kurven und erste Sprunglinien. Das Pro bietet bereits ein vollständiges Downhill-Setup, ohne dass Fahrwerk, Bremsen oder Kettenführung sofort ersetzt werden müssen.

Für absolute Mountainbike-Anfänger ist ein Downhill-Bike dennoch kein Ersatz für Fahrtechniktraining. Das Gewicht, die hohe Geschwindigkeit und die direkte Bremsleistung verlangen eine saubere Grundposition. Wer bereits sicher auf leichten Trails fährt und gezielt in den Bikepark einsteigen möchte, erhält mit dem Cube Two15 ein berechenbares Bike mit Reserven für steigendes Tempo und größere Hindernisse.