Santa Cruz Bikes 2027: Alle Neuerungen, Modelle und der VPP-Abschied

Santa Cruz Bikes 2027: Alle Neuerungen, Modelle und der VPP-Abschied

Bei den Santa Cruz Bikes 2027 geht es um mehr als neue Farben und Komponenten. Das Tallboy 6 erhält einen Viergelenker-Hinterbau und verabschiedet sich damit vom VPP-System. Gleichzeitig baut Santa Cruz sein E-MTB-Programm aus. Das Bullit bleibt auf anspruchsvolle Abfahrten ausgerichtet, während die leichten Vala Lite Modelle ein Full-Power-E-Bike mit einem Gewicht nahe der SL-Klasse verbinden.

Weitere Änderungen betreffen die Carbon-Layups, größenspezifische Geometrien, den Stauraum im Unterrohr und die Integration elektronischer Schaltungen. Der Modellwechsel folgt dabei keiner einheitlichen Linie für alle Bikes. Während das Tallboy einen neuen Hinterbau erhält, setzt das Nomad 2027 weiter auf VPP. Käufer sollten deshalb nicht allein auf das Modelljahr schauen, sondern auf Federweg, Fahrwerkskonzept und Ausstattung des jeweiligen Bikes.

Wann kommen die neuen Santa Cruz Bikes 2027 auf den Markt?

Einen einzigen offiziellen Release-Termin für die gesamte Modellreihe gibt es nicht. Santa Cruz führt die Bikes des Modelljahres 2027 schrittweise ein. Erste Meldungen und Angebote erschienen bereits im April 2026. Am 3. August 2026 sind unter anderem Tallboy, Nomad, Bullit und mehrere Vala-Ausführungen als 2027er Modelle gelistet. Damit startet die Saison deutlich vor dem Kalenderjahr, das im Modellnamen steht. 

Die Bezeichnung 2027 bedeutet also nicht, dass die Bikes erst ab Januar 2027 erhältlich sind. Im Fahrradhandel ist es üblich, neue Modelljahre mehrere Monate vorher auszuliefern. Die tatsächliche Verfügbarkeit hängt von Modell, Rahmengröße, Farbe und Ausstattung ab. Ein Tallboy in einer häufig nachgefragten Größe kann bereits beim Händler stehen, während eine bestimmte Bullit-Konfiguration erst später geliefert wird.

Wer ein Santa Cruz Bike 2027 kaufen möchte, sollte deshalb drei Angaben getrennt prüfen:

  • Ist die gewünschte Ausstattung bereits offiziell gelistet?
  • Ist die passende Rahmengröße beim Händler verfügbar oder nur bestellbar?
  • Handelt es sich um das neue Chassis oder lediglich um eine neue Ausstattung eines bestehenden Rahmens?

Besonders wichtig ist der letzte Punkt beim Santa Cruz Vala 2027. Die Bezeichnung Lite beschreibt keine vollständig neue Rahmenplattform. Santa Cruz kombiniert das bekannte Full-Power-Chassis mit leichteren Komponenten. Beim Tallboy 6 fällt die Änderung dagegen grundlegender aus, weil Rahmen, Federweg und Hinterbaukonzept überarbeitet wurden.

Santa Cruz Tallboy 6 ohne VPP-System

Das Santa Cruz Tallboy 6 des Modelljahres 2027 ist ein 29-Zoll-Trailbike mit 140 Millimetern Federweg an der Gabel und 130 Millimetern am Hinterrad. Die fünfte Generation lag noch bei 130 Millimetern vorne und 120 Millimetern hinten. Trotz des zusätzlichen Federwegs wurde der Rahmen leichter. Für den CC-Rahmen wird eine Gewichtsersparnis von rund 300 Gramm gegenüber dem Vorgänger genannt. Das Rahmenset wiegt in Größe M etwa 2,6 Kilogramm, während komplette Bikes je nach Ausstattung ungefähr zwischen 13,2 und 14,4 Kilogramm liegen.

Die auffälligste Änderung ist der Wechsel von VPP zu einem Viergelenker-Hinterbau. Das ist für Santa Cruz bemerkenswert, weil das Virtual Pivot Point System viele Jahre eng mit der Marke verbunden war. Der Wechsel bedeutet jedoch nicht, dass VPP grundsätzlich aus dem Sortiment verschwindet. Beim Nomad 2027 kommt weiterhin ein überarbeitetes VPP-Fahrwerk zum Einsatz. Santa Cruz wählt das Federungssystem nun stärker nach dem gewünschten Fahrverhalten des einzelnen Bikes aus.

Warum nutzt das Tallboy 2027 einen Viergelenker-Hinterbau?

Ein Viergelenker-Hinterbau gibt den Entwicklern große Freiheit bei der Abstimmung von Raderhebungskurve, Übersetzungsverhältnis, Anti-Squat und Anti-Rise. Beim neuen Tallboy wurden Anti-Squat und Anti-Rise reduziert. Der Hinterbau soll dadurch auf rauem Untergrund aktiver arbeiten und weniger stark durch Antriebs- oder Bremskräfte beeinflusst werden.

Ein niedrigerer Anti-Squat-Wert verringert den Pedalrückschlag, wenn das Hinterrad an Wurzeln oder kantigen Steinen einfedert. Die Kurbel wird dabei weniger stark über die Kette zurückgedreht. Das Fahrwerk kann beim Pedalieren sensibler auf Unebenheiten reagieren. Auf technischen Anstiegen bleibt das Hinterrad eher am Boden, was die Traktion verbessert.

Der niedrigere Anti-Rise-Wert reduziert den Einfluss der Hinterradbremse auf die Federbewegung. Der Hinterbau bleibt beim Bremsen in steilem und unebenem Gelände aktiver. Das Rad kann Schläge aufnehmen, statt durch die Bremskräfte stark in einer Position gehalten zu werden. Für den Fahrer bedeutet das mehr Ruhe am Heck und besseren Bodenkontakt, wenn vor Kurven oder in verblockten Passagen hart gebremst wird.

Das Fahrwerk ist moderat progressiv abgestimmt. Am Anfang des Federwegs reagiert es sensibel, in der Mitte bietet es Halt und gegen Ende steigt der Widerstand an. Diese Abstimmung passt zum Einsatzbereich eines Short-Travel-Trailbikes. Das Tallboy soll kleine Schläge sauber aufnehmen, darf bei Sprüngen oder schnellen Kompressionen aber nicht zu leicht den gesamten Federweg verbrauchen.

Für wen ist das neue Tallboy die richtige Wahl?

Wenn du ein leichtes Trailbike für lange Touren suchst, aber bergab mehr Reserven als bei einem Cross-Country-Bike möchtest, passt das Tallboy 6 gut in dieses Profil. Die Kombination aus 29-Zoll-Laufrädern, 140 Millimetern Federweg vorne und einem Rahmengewicht von etwa 2,6 Kilogramm hält das Bike effizient, ohne den Abfahrtsbereich zu stark einzuschränken.

Wenn du das straffe Antriebsgefühl früherer VPP-Tallboys bevorzugst, solltest du das neue Fahrwerk vor dem Kauf testen. Der Viergelenker reagiert bewusster auf Unebenheiten und entkoppelt das Pedalieren stärker von der Federbewegung. Das kann sich auf technischen Anstiegen ruhiger anfühlen, wirkt beim kräftigen Wiegetritt aber weniger stark abgestützt als eine straffe VPP-Abstimmung.

Wenn jedes Gramm zählt, ist das neue Modell klar interessanter als sein Vorgänger. Alle regulären Tallboy-Ausstattungen nutzen den CC-Carbonrahmen. Auch günstigere Varianten erhalten damit das leichtere Layup und nicht mehr den schwereren C-Rahmen. Mechanische Schaltungen bleiben möglich, sodass Käufer nicht zwingend auf einen elektronischen Antrieb festgelegt sind. 

Der FlipChip verändert die Tretlagerhöhe um rund drei Millimeter und den Lenkwinkel zwischen 65,1 Grad in der hohen und 64,8 Grad in der tiefen Position. Die hohe Einstellung schafft etwas mehr Bodenfreiheit. Die tiefe Einstellung senkt den Schwerpunkt und eignet sich für schnelle Abfahrten. Santa Cruz liefert das Bike standardmäßig in der tiefen Position aus.

Santa Cruz E-MTB 2027 mit Bullit und Vala Lite

Das E-MTB-Programm des Modelljahres 2027 deckt zwei unterschiedliche Fahrertypen ab. Das Santa Cruz Bullit 2027 ist ein E-Enduro mit 170 Millimetern Federweg vorne und hinten. Das Vala besitzt 160 Millimeter an der Gabel und 150 Millimeter am Heck. Innerhalb der Vala-Reihe ergänzen Lite-Ausstattungen das Angebot. Sie nutzen keinen schwächeren SL-Motor, sondern kombinieren den Full-Power-Antrieb mit leichteren Laufrädern, Reifen und Fahrwerkskomponenten.

Modell Fokus Motor Gewicht Akku
Santa Cruz Bullit 2027 Steile Abfahrten, grobes Gelände und Bikepark Bosch Performance Line CX BDU38 Je nach Ausstattung etwa 21,7 bis 22,7 kg 600 Wh
Santa Cruz Vala 2027 Vielseitiges Full-Power-Trailbike Bosch Performance Line CX BDU38 Bei leichten Ausstattungen ab etwa 21,4 kg 600 Wh
Santa Cruz Vala Lite 2027 Agiles Fahrverhalten bei voller Motorleistung Bosch Performance Line CX BDU38 Etwa 20,6 bis 20,9 kg 600 Wh


Die offiziellen Spezifikationen nennen für die 2027er Bullit- und Vala-Modelle den Bosch Performance Line CX BDU38. Die im Zusammenhang mit den Bikes häufig genannte Grenze von 120 Nm ist kein dauerhaft festgelegter Serienwert jeder Ausführung. Bosch ermöglicht bei kompatiblen Antrieben ein Performance-Upgrade auf bis zu 120 Nm. Welche Maximalwerte verfügbar sind, hängt von der Freigabe des Fahrradherstellers und der Konfiguration in der Flow App ab. Mehr Drehmoment erhöht außerdem den Energieverbrauch und den Verschleiß. 

Das Bullit 2027 für grobes Gelände

Das Bullit bleibt das abfahrtsorientierte E-MTB der Baureihe. Es rollt auf einem 29-Zoll-Vorderrad und einem 27,5-Zoll-Hinterrad. Die MX-Konfiguration verbindet ein ruhiges Überrollverhalten an der Front mit einem kompakteren Heck. Der Viergelenker stellt 170 Millimeter Federweg bereit. Zwei voneinander unabhängige FlipChips verändern Geometrie und Progression. Der Geometrie-Chip hebt oder senkt das Tretlager um vier Millimeter und verändert den Lenkwinkel um 0,3 Grad. Der zweite Chip verändert die Progression des Hinterbaus.

Die Ausstattung zeigt den Einsatzbereich deutlich. Je nach Modell kommen eine Fox 38 oder die Upside-down-Gabel Fox Podium, kräftige Bremsen, robuste Reifen und abfahrtsorientierte Laufräder zum Einsatz. Das Bullit XT Di2 RSV wiegt etwa 22,7 Kilogramm. Das X0 AXS RSV mit Luftfederung und Fox 38 liegt bei rund 21,7 Kilogramm. Für häufige Bikepark-Runden und schnelle Abfahrten ist das zusätzliche Gewicht weniger problematisch als bei langen Touren mit vielen Tragepassagen. Das Vala Lite bleibt ein Full-Power-E-Bike

Die Bezeichnung Lite kann leicht mit einem klassischen Light-E-MTB verwechselt werden. Technisch bleibt das Vala Lite jedoch ein Full-Power-Modell mit 600-Wh-Akku und Bosch Performance Line CX. Santa Cruz spart das Gewicht hauptsächlich an den Anbauteilen. Statt einer Fox 38 wird eine Fox 36 verwendet. Leichtere Reifen und Laufräder reduzieren die rotierende Masse. Das Bike beschleunigt dadurch leichter und lässt sich auf engen Trails einfacher umsetzen.

Das Vala XX AXS Lite RSV wiegt rund 20,64 Kilogramm. Das Vala XT Di2 Lite RSV kommt auf etwa 20,87 Kilogramm. Die normale XT-Di2-Ausführung mit Fox 38 wiegt rund 21,37 Kilogramm. Zwischen Lite und Standard liegen damit ungefähr 500 bis 700 Gramm. Der Unterschied fällt nicht allein beim Anheben auf. Leichtere Laufräder und Reifen reagieren schneller auf Lenkbewegungen und benötigen beim Beschleunigen weniger Kraft. 

Wenn du oft auf steilen, schnellen und steinigen Strecken unterwegs bist, bietet das Bullit mit 170 Millimetern Federweg, kräftiger Gabel und robusteren Reifen mehr Reserven. Wenn du ein wendigeres E-MTB für normale Trailrunden suchst, ist das Vala Lite die passendere Wahl. Du erhältst weiterhin einen großen Akku und einen Full-Power-Motor, musst aber bei der Stabilität der Ausstattung einen kleinen Abstand zum Bullit akzeptieren.

Welche technischen Neuerungen bieten die Rahmen von 2027?

Santa Cruz übernimmt nicht jede Rahmenänderung für die gesamte Modellpalette. Das Tallboy und das Nomad erhalten 2027 durchgehend CC-Carbonrahmen. Beim Bullit und Vala gibt es je nach Ausstattung weiterhin C-, CC- oder Aluminiumrahmen. Ein Blick auf die genaue Modellbezeichnung bleibt deshalb notwendig.

  • Das Tallboy 6 nutzt für jede Rahmengröße angepasste Geometrie- und Steifigkeitswerte. Größere Rahmen erhalten nicht einfach nur längere Rohre. Kettenstrebenlänge, Sitzwinkel und Carbon-Abstimmung werden an die jeweilige Größe angepasst. Fahrer auf einem XS-Rahmen sollen dadurch ein ähnlich kontrolliertes Verhältnis aus Komfort und Präzision erhalten wie Fahrer auf einem XL- oder XXL-Rahmen.
  • Die Glovebox V2 besitzt einen überarbeiteten Verschluss und eine besser abgedichtete, gummierte Kante. Der Deckel lässt sich leichter bedienen und sitzt fester. Zum Lieferumfang gehören eine Tasche für einen Ersatzschlauch und eine Werkzeugtasche. Darin finden unter anderem Minitool, kleine Pumpe, Geld und Energieriegel Platz.
  • Alle Tallboy-6-Rahmen sind mit SRAM UDH kompatibel. Santa Cruz montiert ab Werk ein eigenes, gefrästes Aluminium-Schaltauge, das sich gegen ein gewöhnliches SRAM UDH austauschen lässt. Das vereinfacht die Ersatzteilsuche auf Reisen. 
  • Mechanische Schaltungen bleiben beim Tallboy möglich. Die Leitungsführung ist nicht ausschließlich auf elektronische Antriebe ausgelegt. Das ist für Fahrer relevant, die eine leicht reparierbare Schaltung ohne eigenen Akku bevorzugen.
  • Bei ausgewählten E-MTBs wird die elektronische Shimano XT Di2 Schaltung über den Hauptakku des Bikes versorgt. Ein separater Schaltakku entfällt. Diese Lösung kommt beispielsweise beim Vala XT Di2 Lite RSV zum Einsatz. 
  • Das Tallboy erlaubt Gabeln mit 140 oder 150 Millimetern Federweg. Die Seriengeometrie ist auf 140 Millimeter und 44 Millimeter Offset abgestimmt. Eine 150-Millimeter-Gabel hebt die Front an, macht den Lenkwinkel flacher und erhöht das Tretlager leicht. Weniger als 140 Millimeter empfiehlt Santa Cruz nicht. 

Die größenspezifische Abstimmung hat einen konkreten Nutzen. Ein einheitlich aufgebauter Carbonrahmen kann sich in kleinen Größen unnötig hart und in großen Größen zu weich anfühlen. Unterschiedliche Layups gleichen diese Abweichung aus. Beim Tallboy kommen zusätzlich größenabhängige Kettenstreben zum Einsatz. Sie messen bei XS und S 435 Millimeter und wachsen bis auf 444 Millimeter beim XXL-Rahmen. So bleibt die Gewichtsverteilung über das Größenspektrum vergleichbarer. 

Auch die Einstellmöglichkeiten folgen einem praktischen Zweck. Ein FlipChip ersetzt keine passende Rahmengröße und verändert den Charakter des Bikes nur in einem begrenzten Bereich. Er hilft aber, das Fahrrad an flache Touren oder steile Abfahrten anzupassen. Wer häufig mit Pedalaufsetzern kämpft, nutzt die hohe Position. Wer mehr Stabilität bei Geschwindigkeit sucht, wählt die tiefe Position.

Häufige Fragen zu den Santa Cruz Modellen 2027

Kann ich das neue Nomad 2027 auf ein 29-Zoll-Hinterrad umbauen?

Das Nomad 2027 ist ausschließlich als MX-Bike mit 29-Zoll-Vorderrad und 27,5-Zoll-Hinterrad vorgesehen. Ein 29-Zoll-Hinterrad verändert Tretlagerhöhe, Lenkwinkel und Sitzwinkel. Es kann außerdem zu Problemen mit Reifenfreiheit und Rahmenkontakt kommen. Santa Cruz führt das Modell nur mit MX-Laufrädern und gibt keine 29-Zoll-Konfiguration für das Hinterrad an. Von einem solchen Umbau ist daher abzuraten. 

Darf ich eine Doppelbrückengabel am Santa Cruz Tallboy 2027 montieren?

Nein. Für das Tallboy 6 sind Federgabeln mit 140 bis 150 Millimetern Federweg und einer Einbauhöhe passend zu dieser Kategorie vorgesehen. Eine Doppelbrückengabel liegt außerhalb dieses freigegebenen Einsatzbereichs. Sie kann andere Kräfte in Steuerrohr und Rahmen einleiten und schränkt den Lenkeinschlag ein. Schäden, die durch eine nicht freigegebene Gabel entstehen, können von der Garantie ausgeschlossen sein. Wer mehr als 150 Millimeter Federweg benötigt, sollte statt eines Umbaus ein dafür entwickeltes Enduro- oder Downhill-Bike wählen. 

Was bringt die Glovebox V2 gegenüber der ersten Version?

Die Glovebox V2 besitzt einen leichter bedienbaren Verschluss, eine verbesserte Abdichtung und eine gummierte Kante. Dadurch sitzt der Deckel fester und lässt sich mit Handschuhen einfacher öffnen. Im Lieferumfang befinden sich passende Taschen für Werkzeug und Ersatzschlauch. Die Überarbeitung betrifft damit weniger das Volumen als die Bedienung und den sicheren Sitz des Deckels.

Sind die Rahmen der 2027er Serie mit SRAM UDH kompatibel?

Das Tallboy 6 ist mit dem SRAM UDH-Standard kompatibel. Santa Cruz verwendet ab Werk ein eigenes Aluminium-Schaltauge, das dieselben Schnittstellen nutzt und gegen ein SRAM UDH getauscht werden kann. Bei anderen Modellen muss die Kompatibilität jeweils anhand der Rahmenspezifikation geprüft werden. Die Modelljahrbezeichnung allein bestätigt nicht, dass ausnahmslos jeder Santa Cruz Rahmen denselben Schaltaugenstandard verwendet. 

Blog Navigation rechts Reading next

Cannondale 2027: Neue Modelle, Road-Highlights und E-Bike-Power
Cervélo 2027: Alle neuen Modelle und technischen Innovationen im Check